[Rezension] How to be Happy: Ascheblüte

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Eigentlich ist es jetzt schon 3 Wochen her, seitdem ich “Ascheblüte” gelesen habe, aber es ist mir so unglaublich schwer gefallen die passenden Worte zu finden. Schnell ging hier nicht – dafür ist es mir viel zu sehr ans Herz gewachsen.

Eckdaten

| How to be Happy: Ascheblüte |

| Kim Leopold |

| Amrun Verlag |

| Mai 2017 |

| Seitenzahl 470 Seiten |

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Darum geht’s

Vor fast zwei Jahren hat Ash New York verlassen und ist nach Toronto gezogen, um dort sein Glück zu finden. Seine Geschichte hat er in einem Buch verarbeitet, das zum Bestseller geworden ist. Seitdem leidet er an einer Schreibblockade und bringt nichts Neues zustande. Als sein Verlag in Gestalt von Camille einen neuen Roman fordert, bucht er spontan ein Ticket nach Irland, um das zu tun, was er am besten kann: Davonlaufen.

Camille bekommt die Chance ihres Lebens: Um sich einen Job im Lektorat zu sichern, soll sie Ash zu einem neuen Buch überreden. Als er ein Ticket nach Irland bucht, folgt sie ihm kurzerhand. Denn nur mit seiner Hilfe kann sie sich aus ihrer persönlichen Hölle befreien.

Meine Meinung

Über diesen Teil habe ich mich so gefreut, denn Ash war schon in “Liliennächte” mein absoluter Liebling. Seine ganze Art hat irgendwie “hab mich gern” geschrien und um mich war es geschehen.

“Ascheblüte” spielt einige Jahre nach “Liliennächte” und man merkt sofort, dass Ash nicht mehr genau der ist, den man kennen gelernt hat – zumindest auf den ersten Blick. Schaut man genauer hin, fällt einem auf, dass Ash noch immer dieses besondere Etwas ausstrahlt, was mein Herz höher schlagen lässt.

Charaktertechnisch finde ich Camille wirklich interessant, denn sie wirkt so frisch und anders und ist dabei weder unecht noch überdreht. Auch ihr Background ist super interessant und hält einen dazu an, das Buch auf keinen Fall aus der Hand zu legen.

Der Schreibstil von Kim Leopold gefällt mir noch besser als im vorherigen Teil, denn das Gefühl kommt bei Ash’s Geschichte noch viel mehr zur Geltung und ich hatte immer wieder ein bisschen Gänsehaut und Herzhüpfen pur.

Storytechnisch finde ich ja solch “alltägliche” Situationen richtig toll. Ich lese gerne Bücher, die in Fantasy-Welten spielen, aber mindestens genauso gerne lese ich das, was eigentlich direkt nebenan passieren könnte (wäre mein Nachbar nicht 83). Die Reise, auf die man von Ash und Camille mitgenommen wird ist emotional, tiefgründig und so voller Leben, dass mir immer wieder kleine Freudentränchen liefen.

Einzig das Cover mag ich nicht so gern. Die Farben harmonieren schön miteinander, es passt auch gut zur Reihe ABER dieses Zelt vorne auf dem Cover macht mich fertig. Ich kann mir absolut nicht helfen, das mag ich nicht, obwohl es perfekt zur Geschichte passt. Es ist super stimmig aber absolut nicht mein Fall.

Wertung

| Cover | 6 Wolkenschlösser |

| Geschichte | 9 Wolkenschlösser |

| Herzklopfen | 10 Wolkenschlösser |

| Schreibstil | 9 Wolkenschlösser |

| Gesamtwertung | 9 Wolkenschlösser |

Fazit

Mit ganz viel Gefühl und schlichter Eleganz kann “Ascheblüte” mich vollkommen überzeugen. Ich wollte dieses Buch gar nicht aus der Hand legen.

Für Fans von romantischen Geschichten ohne Kitsch und Co. ist “Ascheblüte” eine ganz klare Empfehlung meinerseits.

Die Rezension zu Teil 1 “Liliennächte” findet ihr hier. *Klick*

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