Das Mädchen aus der 1. Reihe: Unzensiert [Rezension]

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Als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, wusste ich, dass ich “Das Mädchen aus der 1. Reihe: Unzensiert” von Jana Crämer lesen muss. Es hat etwas in mir berührt und dieses Etwas wollte unbedingt Leas Geschichte kennen lernen.

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Meine Meinung wird davon allerdings nicht beeinflusst und ist.

Darum geht’s

Ihr Spiegelbild – eine einzige Problemzone. Lea kann ihre Sorgen nur vergessen, wenn sie mit ihrer besten Freundin Jule auf den Konzerten ihrer Lieblingsband in der 1. Reihe steht. Dann kann sie das Leben für einen Abend unbeschwert genießen. Lea fällt aus allen Wolken, als sich Ben, der attraktive Sänger der Band, ausgerechnet für sie interessiert. Die beiden entwickeln eine tiefe Freundschaft und Lea erfährt, dass auch Ben eine Maske trägt, die er nur bei ihr ablegen kann.

Für ihren Mut in der Kommunikation wurde Jana Crämer mit dem SignsAward18 ausgezeichnet. Ihr Roman über Psychofuck, Konzerte, Mobbing, Freundschaft und Tabuthemen ist erstmals als unzensierte Ausgabe erhältlich.

Eckdaten

| Das Mädchen aus der 1. Reihe: Unzensiert| Jana Crämer | hockebooks | 280 Seiten | März 2019 | Bei Amazon kaufen *Klick* |

Meine Meinung

Es gibt Bücher, die schreien ganz laut meinen Namen und verlangen danach gelesen zu werden. So auch “Das Mädchen aus der 1. Reihe”. Danach war ich fix und fertig und auch während des Lesens hat mich das Buch unglaublich beschäftigt. Aber am besten fang ich vorne an.

Der Einstieg ins Buch hat mir direkt gut gefallen. Lea und auch Jule sind zwei tolle Charaktere, wobei der Fokus hier eher auf Lea liegt.

Lea ist eigentlich total sympathisch und hat es von Anfang an geschafft, mich für sich zu gewinnen. Vor allem ist sie authentisch und wirkt kein bisschen künstlich. Das ist etwas, was mir immer besonders gut gefällt. Würde ihr nicht die Selbstliebe fehlen, könnte man sie als ziemlich normales Mädchen beschreiben. Dazu kommt, dass ihr Körper eine einzige Problemzone ist.

Ich selbst kann mich in vielen Punkten mit Lea identifizieren, auch wenn ich keine Essstörung habe, so habe ich doch oft das Gefühl, nicht gut genug zu sein oder nicht dazu zu gehören. Häufig möchte ich etwas ändern, schaffe es dann aber nicht und fühle mich gefangen in einem nicht enden wollenden Teufelskreis.

Ben ist das Gegenteil von Lea – gut aussehend, beliebt und vor allem irgendwie gar nicht so sympathisch. Ausser bei Lea, da ist er toll und auch ich hab hin und wieder echt heftiges Herzklopfen bekommen. Im Laufe des Buches ist er mit aber generell immer sympathischer geworden und am Ende hatte ich doch noch einen richtigen “Awww – Moment” mit Ben.

Auch die anderen Charaktere sind toll und passen hervorragend ins Buch. Hier hat Jana Crämer voll ins Schwarze getroffen. Besonders Jule finde ich großartig. Sie ist stark und setzt sich für ihre Freundin ein. So wie es sich gehört.

Die hier angesprochenen Themen wie Mobbing, Psychofuck und andere Tabuthemen gefallen mir besonders gut, denn gerade dass kein Blatt vor den Mund genommen wird und man die nackte Wahrheit vollkommen ungeschönt präsentiert bekommt, finde ich einen absoluten Pluspunkt. Kein drumherum Gerede, keine Umschreibung. Das ist es, was “Das Mädchen aus der 1. Reihe” ausmacht.

Ich finde, dass Leas Geschichte eine ganz wichtige ist und jeder sollte dieses Buch lesen.

Jana Crämer schreibt mit ganz vielen Emotionen, positiv wie negativ und reißt einfach mit. Man hat zwischendurch nicht einmal Zeit Um Luft zu holen oder sich kurz zu sammeln. Es ist einfach perfekt unperfekt. Ein Schreibstil, der mir so unheimlich gut gefällt.

Wertung

Ich kann hier keine Wertung wie üblich vergeben, deswegen bekommt “Das Mädchen aus der 1. Reihe: Unzensiert” volle 10 Wolkenschlösser. Einfach weil es so wichtig ist, nicht einfach wegzuschauen und da zu sein. Es ist ein Buch, das zeigt was Mobbing anrichtet und das uns wachrütteln soll.

Fazit

Mit “Das Mädchen aus der 1. Reihe” hat Jana Crämer ein wirklich wichtiges Buch geschaffen, das üauf jeden Fall in den Bücherregale der Welt zu Hause sein sollte. Das Verständnis für psychische Probleme, Essstörungen und auch familiäre Differenzen wird durch dieses Buch auf jeden Fall in den Fokus gerückt und man selbst fängt an darüber nachzudenken.

Für mich ist Leas Geschichte nicht nur eine Geschichte, sie ist ein Wachrütteln und irgendwie auch ein Wegweiser.

2 thoughts on “Das Mädchen aus der 1. Reihe: Unzensiert [Rezension]

    1. Danke Liebes ❤️

      ich finde es einfach großartig. Gerade weil ich mich so immer wieder super gut in Lea hinein versetzen kann.

      Das mit dem Foto hat mich erstmal echt Überwindung gekostet, Fotos von mir sind so eine Sache ..

      Ganz viel Liebe ❤️
      Sarah

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