Dein fremdes Herz – Organspende (emotional) [Blogtour]

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Hallo ihr Lieben,

ich freue mich, dass ich euch heute an Tag drei der Blogtour zu “Dein fremdes Herz” bei mir begrüßen darf. Gestern habt ihr sehr viel über die Organspende erfahren und heute geht es um den emotionalen Aspekt bei der Organspende.

Ich selbst habe einen Organspendeausweis, bin aber noch nie mit dem Thema konfrontiert worden.

Für mich ist klar, dass meine Organe im Falle meines Ablebens gespendet werden. Ob zu Forschungszwecken oder um einen anderen Menschen das Leben zu ermöglichen. Kurz gesagt, ich möchte Menschen glücklich machen. Wie das ganze sich dann für meine Angehörigen anfühlt, steht wohl auf einem anderen Blatt. Und genau darum soll es heute gehen.

Rein intuitiv würde ich sagen, dass mich das Spenden von Organen meiner Familienmitglieder nicht wirklich emotional mitnimmt, dann doch mehr der Tod selbst. Aber nachdem ich längere Zeit darüber nachgedacht habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass das Herz das einzige Organ ist, dass mich emotional berühren würde, sollte es gespendet werden.

Aber warum das Herz und nicht die Lunge?

Das ist eigentlich ganz einfach – in meinen Augen steckt ein Teil des Menschen im Herzen von eben diesem. In dem Moment wo es einen neuen Menschen am Leben erhält, hat man doch irgendwie das Gefühl, dass ein Teil des geliebten Menschen wo anders weiter lebt – ohne einen selbst. Und genau das ist das Problem. Das ist der Moment, wo man wohl nicht mehr rational denken kann und sich wirklich Hilfe suchen sollte.

Trotz all der “problematischen Emotionen” bin ich der Meinung, dass man seine Organe auf jeden Fall spenden sollte. Das ist so wichtig und kann vor allem Leben retten.

Gewinnspiel

Auch heute könnt ihr ein Gewinnspiellose sammeln um am Ende der Tour eines von 3 Exemplaren von “Dein fremdes Herz” zu gewinnen.

Dafür müsst ihr heute folgende Frage beantworten: Wie steht ihr zur Organspende?

Teilnahmebedingungen

  • Du bist 18 Jahre alt oder hast die Teilnahmeerlaubnis deiner Erziehungs-/Sorgeberechtigten.
  • Du erklärst dich damit einverstanden, das dein Name im Gewinnfall öffentlich auf unseren Blogs/Social Media Seiten genannt wird und wir deine Adresse zum Zwecke des Gewinnversands an Bastei Lübbe übermitteln dürfen
  • Der Gewinner wird am 7. April 2019 bekanntgegeben und melden sich bitte innerhalb von 24 Stunden mit ihrer Postadresse unter k.wendorff89@googlemail.com
  • Teilnehmen kann jeder mit einem Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich, eine Haftung für den Postversand wird nicht übernommen und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Tourplan

  • 29.3. – Buchvorstellung & 5 Fragen an die Autorin | Boocalicious
  • 30.3. – Organspende Teil 1 – Medizinisch | Janas Lesehimmel
  • 31.3. – Organspende Teil 2 – Emotional | hier bei mir
  • 1.4. – Willkommen an der Ostsee | Bibliophilie Hermine
  • 2.4. – Vertrauen | Schattenwege


5 thoughts on “Dein fremdes Herz – Organspende (emotional) [Blogtour]

  1. Hallo und guten Tag,

    Danke erst einmal für den heutigen sehr gefühlvollen Beitrag.
    Ich denke, dass muss jeder mit sich selber ausmachen, ob er/sie /d….und hier sollte der Staat auch nicht irgendwie eingreifen oder Druck ausüben.

    LG..Karin…

  2. Habe schon mehrmals drüber nachgedacht aber für mich noch nicht den Punkt gefunden machen oder haben zu wollen , geschweige denn,mich entscheiden zu MÜSSEN!

    LG Jenny

  3. Ich finde Organspende ein verdammt schwieriges, aber wichtiges Thema, denn, hey, es geht hier um nicht weniger als um Leben. Ich habe auch einen Ausweis und möchte meine Organe gerne einmal spenden. Am ehesten schwierig finde ich das bei den Augen (Augen als Tor zur Seele). Aber wenn wir ehrlich sind: eigentlich brauchen wir doch im Tod keines unserer Organe…

  4. Hallo!
    Ich habe einen Organspendeausweis (ohne Augen – man kann ja gewisste Dinge ausschließen), kann aber total verstehen, wenn jemand seine Organe nicht spenden möchte. Ich stehe selbst auch sehr zwiegespalten dazu. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod und der Gedanke, nicht vollständig ins Grab zu kommen ist mir sehr unheimlich. Aber letzten Endes denke ich, dass das, was von uns weiterlebt, die Seele ist und wir den Körper im nächsten Leben nicht mehr benötigen, von daher habe ich mich zur Organspende entschieden.

    Ich bin allerdings noch nicht ganz sicher, was ich mache, wenn jetzt wirklich die Pflicht dazu kommt und man widersprechen muss. Ich überlege, ob ich dann tatsächlich widerspreche und das eintragen lasse. Jetzt im Moment kann ich meine Entscheidung täglich ändern, indem ich etwas auf meinem Ausweis verändere. Wenn das amtlich festgehalten werden muss, dann wird das definitiv aufwändiger, sich umzuentscheiden. Ich gehe davon aus, dass ich dann eher rigoros “nein” sage, dann muss ich mich nicht mehr weiter mit dem Thema befassen.

    Viele Grüße
    Yvonne

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