Blogtour zu “Die Jägerin – Die Anfänge” – Protagonisteninterview

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Hallo und Herzlich Willkommen an Tag 3 der Blogtour zu “Die Jägerin – Die Anfänge” von Nadja Losbohm.
In den letzten beiden Tagen habt ihr ja durch Laura und Kätzchen schon so einiges über die Jäger bzw. das Davor erfahren.
Heute bekommt ihr hautnahe Einblicke von Pater Michael und Ada selbst.
Die beiden waren so nett und haben mir all meine Fragen beantwortet, aber lest selbst.

                                                                                                                                                            

 

ICH: Hallo Ada,
Hallo Pater Michael, es freut mich, dass ihr die Zeit gefunden habt,
mir ein paar Fragen zu beantworten und ich verspreche auch, dass ich
mich kurz fasse. Ich weiß ja, dass euer Tagesplan recht voll ist.Pater Michael: Hallo Sarah. Es freut uns, dass du uns
zu diesem Interview eingeladen hast. Du hast Recht. Unser Zeitplan
ist sehr straff organisiert…

Ada: (fällt
ihm ins Wort) …aber für so eine liebe Interviewerin wie dich
nehmen wir uns sehr gerne Zeit. (winkt mir fröhlich zu)ICH:
Kommen wir zu meiner ersten Frage.
Ada, wie war es für dich, als
du erfahren hast, dass du eine Jägerin bist?

Ada: Das war
eine Katastrophe für mich! Ich dachte, ich spinne und habe die ganze
Zeit darauf gewartet, irgendwann eine versteckte Kamera zu sehen. Als
ich den ersten Schock verdaut hatte, ging es und mittlerweile habe
ich mich daran gewöhnt.ICH: Die versteckte Kamera hätte
ich wahrscheinlich auch gesucht, da bist du nicht allein.
Pater,
wie war es für Sie, als Ada bei Ihnen aufgekreuzt ist?

Pater Michael:
Ich möchte gern Ada zitieren: Es war eine Katastrophe!
(Ada protestiert
lautstark!) Nun, vielleicht nicht ganz. Schon bevor sie vor mir
stand, wusste ich ja, dass der neue Jäger eine Frau ist, doch ich
hatte keine Ahnung, wie viel Arbeit mir bevorstehen würde. Es war
wirklich nicht einfach.
Ada: Jetzt
übertreib nicht so! So schlimm war ich auch nun wieder nicht.
Pater Michael:
Stimmt. Ganz so dramatisch war es nicht. Aber es hat schon eine Weile
gedauert, bis ich mich an Adas Art gewöhnt hatte. Sie und ich sind
so verschieden, haben nicht einmal die gleichen Interessen. Doch mit
viel Gebet und Geduld ist es mir dann doch noch geglückt.
(Ada murmelt etwas
von „Eigenlob stinkt!“)ICH: Ich seh schon, ihr seid nicht
immer so ganz einer Meinung, da wird meine nächste Frage bestimmt
lustig.
Jetzt eine Frage an beide.
Wie lange dauert die
Ausbildung zum Jäger und wenn es bei jedem unterschiedlich ist,
wonach richtet sich die Zeit? (Sagt zwar der Klappentext, aber mich
interessieren die Ausnahmefälle 😀 )

Ada: Meine
Ausbildung dauerte genau ein Jahr, wobei ich damals dachte, selbst
das wäre noch zu früh. Aber der Padre kann dir da mehr drüber
sagen.
Pater Michael:
Für alle Jäger und
Jägerinnen wird eine Ausbildungszeit von zwölf Monaten angesetzt.
Keinen habe ich früher auf die Welt losgelassen. Da bin ich sehr
konsequent. Viele dachten, sie seien schon vorher bereit, sich den
Schrecken der Nacht entgegenzustellen, aber ich habe genug gesehen
und erlebt, um es besser zu wissen. Es gehört nicht nur eine
ausgezeichnete körperliche Verfassung dazu, ein Jäger zu sein. Es
gibt vieles zu lernen. Außerdem ist es für alle eine enorme
Umstellung, von einem öffentlichen Leben in die Anonymität zu
wechseln. Die Jäger und Jägerinnen werden zu Schattengestalten, die
für die Norm-Welt nicht mehr existieren. Sie müssen alles aufgeben
und zurücklassen, was sie lieben. Das ist eine sehr große
psychische Belastung. Und wie ich gern zu sagen pflege: Es ist eine
Sache, über etwas zu hören, aber es ist eine völlig andere, etwas
tatsächlich zu sehen. Und bisher ist noch jeder Jäger und jede
Jägerin bei der ersten Begegnung mit einem Monster erstarrt und war
unfähig, die Waffen zu zücken, sodass ich vielmehr noch ein oder
zwei Extra-Wochen hinzufügen musste.ICH: Das ist eine
wirklich ausführliche Antwort, ich denke, dass ich, und auch die
Leser jetzt noch sehr viel besser verstehen, was für eine
Verantwortung es mit sich bringt, Jäger zu werden.

Habt ihr eigentlich
Lieblingswaffen im Kampf?
Ada: Ich
stehe total auf mein Schwert. Es ist ein echtes Schmuckstück!
Pater Michael:
Ich bevorzuge die Waffen, mit denen man die Kreaturen der Nacht aus
der Ferne eliminieren kann: Pfeil und Bogen, Pistole oder auch das
Hunga Munga.
(Ada lacht lauthals;
Pater Michael wirft ihr einen strengen Blick zu) Dies ist ein
sichelartiges afrikanisches Wurfmesser und sehr tückisch sowohl in
seiner Funktion als auch Handhabung. Heute verwenden wir es nicht
mehr, aber ich lernte den Umgang damit, als ich ausgebildet wurde.
Ada: (täuscht
ein Gähnen vor) Ja, wirklich alles sehr interessant.ICH:
Ich finde es wirklich sehr interessant, weil die Welt der Jäger für
mich ja noch ganz neu ist Ada. Der Padre erklärt das wirklich toll
für so unwissende wie mich.
Aber jetzt wieder eine Frage nur für
dich. Wie viele Monster hast du in deiner Zeit als Jägerin schon
erledigt, Ada?

Ada: Oh je!
Nach dem hundertsten habe ich aufgehört zu zählen.
ICH: Oh, das versteh
ich, ich hab es nicht so mit Zahlen, und welches war für dich am
schwierigsten?
Ada: Am
schwierigsten sind die, deren Arme so lang sind, dass sie auf dem
Boden herumschleifen. Oh, und die Vampire. Diese flinken Biester kann
ich ganz und gar nicht leiden.ICH: Na das kann ich mir
vorstellen, Vampire glitzern halt irgendwie doch nicht.
Wurdest
du im Kampf gegen diese Kreaturen schon oft verletzt?

Ada: Na und
ob! Mein ganzer Körper ist übersät von Narben. Die einzigen, die
mich noch nicht erwischt haben, sind die Blutsauger und denen will
ich auch gar nicht so nahekommen.ICH: Verständlich, wer will
das schon? Romantisch ist das bestimmt nicht. * grinst *
Pater,
können Sie mir sagen, wie viele Arten von Monstern es gibt?

Pater Michael:
Derzeit sind uns zehn Arten bekannt, doch es kommen immer wieder neue
hinzu. Es ist ja so, dass die Kreaturen der Nacht die Schlechtigkeit
der Menschen symbolisiert. Da sich die Menschen verändern, verändern
sich auch die Untiere. Es wird in unserer Welt eben nie langweilig.
(lächelt und zwinkert mir zu)ICH: Langweilig wird es
wirklich nie, dafür sorgen wir schon. * zwinkert zurück*

Das fachliche ist ja
jetzt soweit geklärt und wir wollen den Lesern ja auch nicht alles
vorweg nehmen, daher hab ich dann doch noch ein paar persönliche
Fragen.
Eine gute Freundin von mir möchte gerne wissen, ob ihr
beiden „Buffy im Bann der Dämonen“ kennt und wenn ja, was ihr
davon haltet.
Pater Michael:
Was ist das?
Ada:
(verdreht die Augen) Schon klar, dass du das nicht kennst. Du musst
es ihm nachsehen, Sarah. Er ist keine Fernseheule. Ich kenne „Buffy“
und fand die Serie sehr cool! Ich mag toughe Frauen. Allerdings muss
ich gestehen, dass mir die Masken der Vampire nicht so gefallen
haben. Ich habe bereits unzähligen Exemplaren gegenübergestanden
und weiß, dass die Realität nicht mit dem übereinstimmt, was das
Fernsehen zeigt.
ICH: Das kann ich mir lebhaft vorstellen.
Das Fernsehen zeigt ja sehr viel sehr beschönigt. Es hätte mich
auch gewundert, wenn Vampire nicht verschönert worden wären.
Das Zusammenleben
von einem Priester und einer Frau ist ja bestimmt nicht immer
einfach. Wie geht ihr damit um, wenn ihr euch auf die Nerven geht?
Ada: Es ist
wirklich nicht einfach, besonders dann, wenn es um Frauensachen geht
wie die monatliche „Erdbeerwoche“. (Pater Michael gibt ein
seltsames Geräusch von sich und verzieht gequält das Gesicht)
Siehst du? Wie soll ich mit so jemandem über so etwas reden? Und
wenn wir uns zoffen, können wir uns auch nur bedingt aus dem Weg
gehen, obwohl unser unterirdisches Zuhause sehr groß ist. Aber
früher oder später läuft man sich über den Weg. Da gilt es, sich
schnell zu versöhnen. Wenn der Padre nur nicht so ein Sturkopf wäre.
Pater Michael:
Ich bin ein Sturkopf?
Ada: Ja, du!
Oder gibt es hier noch einen anderen Padre?
Pater Michael:
Wir sollten dabei aber nicht vergessen zu erwähnen, dass auch du
einen Dickkopf hast, nicht wahr?
Ada: Okay.
Lass uns das später austragen. Wir sind hier schließlich nicht
allein. Und außerdem: Der Klügere gibt nach. Hab ich Recht,
Sarah?ICH: * lacht * DAS hat meine Oma auch immer gesagt und dann
trotzdem das letzte Wort gehabt.
Jetzt einmal Hand aufs Herz.
Wer von euch beiden ist der chaotische Part?

Ada und Pater
Michael:
(antworten gleichzeitig) Ada!
Ada: Chaos
ist mein zweiter Vorname.
(Pater Michael nickt vehement)ICH:
Ihr seid euch einig? Das kann ich ja fast nicht glauben. Schnell
weiter, bevor ihr es euch anders überlegt.
Stört es euch
eigentlich, dass euer Heim für die Recherche zum Buch ständig
belagert war?

Pater Michael:
Ganz und gar nicht. Nadja war zwar sehr oft bei uns, um uns über
die Schulter zu schauen und unsere Welt kennenzulernen, aber
abgesehen von unseren Unterhaltungen mit ihr habe ich sie kaum
bemerkt. Sie hat eine sehr ruhige Art zu arbeiten und ist eine stille
Beobachterin.
Ada: Ganz
recht. Sie hat uns in keiner Weise gestört oder gar belästigt. Ich
glaube, ich spreche auch für den Padre, wenn ich sage, dass sie uns
deshalb auch jeder Zeit wieder besuchen darf.
Pater Michael:
Absolut!
ICH: Das freut mich, da wird man dann ja bestimmt
noch einiges von euch lesen können.
Aber weiter möchte ich euch
eigentlich auch gar nicht stören. Ihr habt garantiert noch genug zu
tun. Gibt es denn noch etwas, was ihr den Menschen da draußen mit
auf den Weg geben möchtet?
Pater
Michael:
Passen Sie auf sich auf!
Ada: Bricht
die Nacht herein, stehen auf die Monsterlein. Also: Bleibt
lieber des Nachts zu Hause!
ICH: Vielen Dank für eure
ehrlichen Antworten und die geopferte Zeit.
 
Ada: Wir
danken dir, Sarah, dass du uns besucht hast. Es hat sehr viel Spaß
gemacht.
Pater Michael:
Es war mir eine große Freude, Sarah, und wenn du möchtest, darfst
du gern wieder einmal herkommen.
ICH: Danke, es hat mir
wirklich großen Spaß gemacht und ich komme gerne wieder, eure
Schokokekse sind echt toll. * Ada zuzwinker* 

                                                                                                                                                            



Wie ihr lesen konntet, habe ich die beiden ordentlich gelöchert und ich hoffe, dass ich auch Fragen gestellt habe, die euch interessieren.

 

Morgen erfahrt ihr dann von Katrin, wie so eine Stellenanzeige für den “Beruf” des Jägers aussehen würde.
Ich würde mich freuen, wenn ihr kurz kommentieren könntet, wie euch das Interview gefallen hat und was ihr für Fragen an Ada und den Padre habt.
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GEWINNSPIEL

 

Lest alle aufmerksam unsere Beiträge zur Tour. In allen sind die Antworten für die Fragen enthalten, welche wir euch am 7. Tag auf Bella´s Blog stellen.
Danach habt ihr 7 Tage Zeit die Fragen zu beantworten.
Die Gewinner werden dann am darauf folgenden Sonntagabend auf Nadja´s Jägerinnen-Facebook-
Seite veröffentlicht.Viel Glück!

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