#BleibDu – Warum anders sein nicht gleich anders sein bedeutet

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In letzter Zeit habe ich einige Bücher gelesen, in denen die Protagonisten nicht unbedingt der breiten Masse angehörten oder in denen es um sensible Themen in unserer Gesellschaft ging. Deswegen habe ich mich im Rahmen der #BleibDu – Aktion mit dem Thema “anders sein” beschäftigt und möchte heute einen kurzen Einblick geben, warum man trotzdem dazu gehört, wenn man anders ist.

Anders – Was ist das?

Wenn man hört, dass jemand anders ist, haben die meisten wohl jemanden vor Augen, der so gar nicht in das Bild der Gesellschaft passt, meist sogar ziemlich verrückt zu sein scheint – dabei ist das absolut nicht richtig. Im Endeffekt bedeutet anders sein nur, dass das Gegenüber nicht so ist, wie man selbst. Nimmt man es also ganz genau, sind wir alle anders.

Und was ist daran so schlimm?

Eigentlich sollte es sogar unser Ziel sein, nicht so zu sein wie alle anderen, uns von der Masse abzuheben – eben einfach anders zu sein. Wir alle sind Individuen und sollten uns auch so benehmen – klar, alles im legalen Rahmen aber warum sollten wir alle gleich sein? Warum sollten wir alle das gleiche Leben leben? Was hätten wir davon? Wahrscheinlich wohl nichts, denn nur, wenn wir nicht so sind wie der Rest, können wir etwas Außergewöhnliches schaffen – denn es ist eben alles, außer gewöhnlich.

Ich bin richtig so, wie ich bin

Wie einige vielleicht schon wissen, war ich nie wirklich ein Mensch, der zur breiten Masse gehörte. Als Kind habe ich mich irgendwie unwohl gefühlt deswegen, aber mit den Jahren hab ich gelernt, dass es mir besser geht, wenn ich eben ich bin und nicht jemand, der ist wie all die anderen. Ich bin anders aber trotzdem kann ich dazu gehören, ich kann mich integrieren und bin eben nicht “Anders” sondern genau richtig so wie ich bin.

Anders ist nicht “Anders”!

Das Buch “Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte” hat da eine wirklich tolle Botschaft, denn ich finde es so unheimlich wichtig, dass schon Kinder lernen, dass Menschen, die unterschiedlich aussehen, etwas anderes glauben oder andere Dinge mögen trotz allem miteinander befreundet sein können.

Jeder darf sein, wer er ist! Aber auch wenn wir alle ganz verschieden sind, können wir doch trotzdem allerbeste Freunde sein.” – “Vom Fuchs der ein Reh sein wollte” [Seite 192]

Vielleicht sollten wir alle uns eine Scheibe vom kleinen Fuchs und dem kleinen Reh abschneiden.

Aber auch Lea aus “Das Mädchen aus der ersten Reihe – Unzensiert” und Jana aus “Das Glück an meinen Fingerspitzen” zeigen, dass es nicht schlecht ist, anders zu sein als der Rest – denn genau das ist es manchmal auch, was das eigene Leben ein bisschen bunter macht.

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